Erstmals VDE-Sicherheits-Zertifikat für Smarthome-Backend verliehen

11. August 2014, 16:50
VDE bestätigt RWE SmartHome hohe Datensicherheit

RWE SmartHome zeigte im VDE-Test des Backends ein funktionierendes Schutzkonzept. © RWE

Die intelligente Haussteuerung RWE SmartHome hat vom Verband der Elektrotechnik (VDE) das Gütesiegel für Informationssicherheit erhalten. Damit kann der Hersteller mit dem markenrechtlich geschützten Zeichen „VDE Informationssicherheit geprüft“ auf sein Produkt aufmerksam machen. Der VDE schafft mit weltweit anerkannten Standards sowie Prüf- und Kontrollverfahren Sicherheit auf hohem Niveau.

Die Hausautomatisierung ermöglicht die zeitgemäße Haussteuerung von elektrischen Geräten und der Heizung. Ein Nutzen der Automatisierung ist die Möglichkeit, Energie zu sparen. Die Technik erlaubt es aber auch, Sicherheitslösungen einzubinden. Sicherheitstechnik kann einhergehen mit höherem Brandschutz oder auch dem Schutz vor Einbrüchen. Nicht zuletzt kann eine intelligente Haussteuerung auch verhindern, dass beim Verlassen des Zuhauses Fenster und Türen offen gelassen werden.

„Unabhängig geprüfte IT-Systeme bringen Vertrauen. Wir freuen uns deshalb, dass wir als erstes Unternehmen vom VDE das Informationssicherheits-Zertifikat für Smart-Home-Backend erhalten haben“, sagt Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz. Schon bei der Entwicklung von RWE SmartHome habe man höchste Anforderungen an Datensparsamkeit, Datenverschlüsselung und Datenschutz gestellt. Auf der SmartHome-Zentrale werden nur Benutzerzugangsdaten, Seriennummern der angeschlossenen Geräte und die vom Anwender konfigurierten Steuerungsparameter gespeichert. Auf sie haben ausschließlich der Anwender selbst oder von ihm ermächtigte Personen Zugriff. Alle Daten werden zweifach verschlüsselt und ausschließlich in Deutschland gespeichert.

„Das Produkt SmartHome beinhaltet strenge Sicherheitsvorkehrungen, um einen unberechtigten Zugriff auszuschließen und erfüllt die strengen Bestimmungen der einschlägigen Datenschutzgesetze“, sagt VDE-Institutschef Jungnitsch. Der VDE habe das Backend von RWE SmartHome getestet, also die Hard- und Software, die die Hausautomatisierungssysteme mit dem Internet verbindet. Überprüft wurde beispielsweise, ob ausschließlich Befugte Zugriff auf die Daten haben und die Systeme nicht manipulierbar sind. „Nur dann sind die Privatsphäre der Nutzer und die Vertraulichkeit der Informationen geschützt“, sagt Jungnitsch.

Für den VDE ist Sicherheit seit jeher ein Kernthema. Der Verband, der rund 36.000 Mitglieder hat, darunter 1.300 Unternehmen, schafft mit weltweit anerkannten Standards sowie Prüf- und Kontrollverfahren Sicherheit auf hohem Niveau. Das VDE-Zeichen kennen zwei Drittel der Bundesbürger als die Marke für elektrotechnische Sicherheit. Im eigenen Testlabor hat der VDE jetzt die Voraussetzungen geschaffen, auch IT-Systeme und IT-Produkte mit ihren komplexen Eigenschaften einer umfänglichen Prüfung zu unterziehen. Mögliche Sicherheitsrisiken werden so von unabhängiger Stelle analysiert und bewertet.

Quelle: RWE Energieeffizienz GmbH / bba

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