Experten veröffentlichen Sicherheitsleitfaden für Smart Homes

3. September 2014, 12:07
LKA-Chef Uwe Jacob und Günther Ohland, SmartHome

LKA-Chef Uwe Jacob und Günther Ohland, SmartHome haben mit der Angriffsprävention ein gemeinsames Anliegen. © SmartHome Initiative Deutschland

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und die SmartHome Initiative Deutschland e.V. haben eine Kooperation zur gemeinsamen Abstimmung und der Verbesserung der Sicherheit von Smart Home Anwendungen beschlossen. „Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Haus- und Haushaltstechnik lässt neue Kriminalitätsformen befürchten, denn digitale Signale können auch durch Angriffe Dritter ‚mitgelesen‘, manipuliert und damit für illegale Zwecke wie das Ausspähen der Wohnungsinhaber, Sabotage und Einbruch genutzt werden“, erklärte LKA-Chef Uwe Jacob anlässlich der Kooperationsunterzeichnung in Düsseldorf.

Günther Ohland, erster Vorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland: „Die erfolgreiche Verhütung von Angriffen auf Smarthome-Anwendungen ist gemeinsames Anliegen der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen und der SmartHome Initiative Deutschland e.V. Deswegen lag es nahe, dass die Präventionsexperten des LKA NRW die Basis einer zukünftigen Zusammenarbeit gemeinsam mit dem SmartHome Initiative Deutschland e.V. entwickelten.“

Die beiden Organisationen wollen die Sicherheit von Smart Home Anwendungen kontinuierlich verbessern und dazu eng kooperieren. Die Kenntnisse der Öffentlichkeit über mögliche Tatbegehungsweisen sollen verbessert und das Bewusstsein für die Risiken digitaler Haustechnik gestärkt werden. In einem ersten Schritt wurden für Bürger „Empfehlungen zur Sicherung digitaler Hausgeräte“ entwickelt, ein weiteres Dokument speziell für Fachhändler, Hersteller und Handwerker wird derzeit erstellt. Die Dokumente definieren technische und verhaltensorientierte Anforderungen an Produkte, Herstellungsverfahren und Dienstleistungen und berücksichtigen aktuelle Kriminalitätsformen und Tatbegehungsweisen. Die VdS Schadenverhütung GmbH und das Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen waren an ihrer Entwicklung beteiligt.

Quelle: SmartHome Initiative Deutschland e.V.

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