Intel eröffnet Labor für das Internet der Dinge

27. Mai 2014, 11:42

Der Chiphersteller Intel hat in Feldkirchen bei München ein erstes von mehreren geplanten Forschungslaboren für das so genannte Internet der Dinge eröffnet. Ähnliche Einrichtungen sollen in Istanbul, Stockholm und London folgen. Das berichtet das Internet-Magazin ZDnet. Das Internet der Dinge ist ein Konzept, das vorsieht, dass Sensoren und Aktoren in Gegenständen miteinander kommunzieren und auch Aktionen auslösen können. Intel-Abteilungen und Partnerunternehmen zeigen im Forschungszentrum dazu Lösungen.

Zu den Partnern gehört Enocean als Experte für Funklösungen, die die notwendige Energie vor Ort über Druck oder Wärme „ernten“ und deshalb ohne Batterie auskommen. Enocean zeigt in München unter anderem seinen intelligenten Fenstergriff und eine selbstlernende Heizungssteuerung. Der Fenstergriff reagiert auf unterschiedliche Informationen wie Temperaturen und Luftfeuchte und kann so für Grundlüftung sorgen. Er kann auch dazu genutzt werden, Fenster automatisch beim Verlassen des Hauses zu schließen.

Yoga Systems aus Estland zeigt, wie sich Smart-Home-Dienste in einer Gateway-Box namens Intel Puma 6 Services unterbringen lassen. Außerdem wird in dem Labor gezeigt, wie Sicherheit und Stabilität der Betriebssysteme und der Apps verbessert werden können. Quelle: ZDnet / pgl

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