Intel unterstützt EEBus-Technologie für intelligente Haus-Vernetzung

12. März 2014, 12:48

Chip-Weltmarktführer Intel tritt mit sofortiger Wirkung der EEBus Initiative e. V. bei und unterstützt diese bei der Entwicklung von Smart Home- und Smart Energy-Anwendungen. Das verkündete Intel-Europachef Christian Morales in Hannover, im Rahmen der Technik- und Computer-Messe CeBIT 2014. In der EEBus Initiative haben sich international tätige Unternehmen, Verbände und Akteure der Branchen Energie, Telekommunikations- und Elektronikwirtschaft zusammengeschlossen. Sie streben eine weltweit standardisierte, konsensorientierte Konnektivität aller elektronischen Geräte auf Basis der EEBus-Technologie an.

Für Intel ist die übergreifende Vernetzung wichtig für die  Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsmodelle. Der Welt-Konzern arbeitet aktuell intensiv an Lösungen, wie jedes nur denkbare Gerät Internet- und kommunikationsfähig gemacht werden kann. Zielgruppe sind dabei auch Elektronikgeräte für den Endverbrauchermarkt.

Bernhard Thies, 2. Vorsitzender der Initiative EEBus e.V. ist erfreut über den prominenten Neuzugang: „Mit der Unterstützung eines Weltkonzerns, dessen Chips bereits in unzähligen Produkten enthalten sind, können wir bei der Durchdringung des EEBus-Ansatzes einen entscheidenden Schritt gehen.“ Je mehr Produkte in die Vernetzung integriert werden und je vielfältiger die potenziellen Anwendungsbereiche sind, desto größer ist der Effekt der intelligenten Konzepte im Smart Grid und Smart Home.

Dabei haben Intel und ein Gründungsmitglied der EEBus Initiative, der Kölner Konnektivitäts- und Smart Energy-Spezialist Kellendonk, in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet.  So wurde eine bei Kellendonk entwickelte Softwareimplementierung des EEBus Konzepts auf der neuesten Chipgeneration von Intel integriert und in einen ersten Feldtest mit einem deutschen Energieversorger eingebracht.

Gemeinsam erproben die Feldtestpartner, wie parallel, aber technologisch entkoppelt mehrere Anwendungen auf ein und demselben Chip  laufen können. Das ermöglicht in Zukunft  Multidienste-Gateways einerseits als Kabelrouter zu fungieren und andererseits sicherheitsrelevante Funktionen wie z.B. das Energiemanagement zu übernehmen. Mit den digitalen Technologie-Plattformen will Intel die Brücke bauen zwischen den traditionellen IT-Anwendungen und den neuen Dienstprogrammen im Bereich Internet of Things.

Peter Kellendonk ist überzeugt, dass es da zu zahlreichen Weiterentwicklungen der Vernetzungsmöglichkeiten in Kooperation mit anderen Mitgliedern der EEBus-Initiative kommt. Dazu gehören beispielsweise Bosch, Bosch und Siemens Hausgeräte, E.ON, EnBW, Gira, Kabel Deutschland, Liebherr, Miele, MVV, Schneider Electric, SolarWorld, Somfy, SMA, Stiebel Eltron, Telekom oder Vaillant. Quelle: EEBus Initiative e.V. / pgl

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