IT-Sicherheitsunternehmen prüft Haussteuerung von Somfy

9. Dezember 2014, 12:33
somfy steuerung flughafen

 Auch von unterwegs lässt sich ein Smart Home steuern. © Somfy

Smart Home-Lösungen ermöglichen die Bedienung der Haustechnik per Laptop oder Smartphone. Wie aber sieht es mit der Datensicherheit aus? Die internetbasierte Haussteuerung TaHoma Connect von Somfy bekommt vom IT-Sicherheitsunternehmen SySS, das eine großangelegte Hackersimulation durchführte, einen „sehr hohen Sicherheitsstandard“ attestiert.

TaHoma Connect ist ein modulares und offenes System, in das zahlreiche Komponenten integriert werden können. Basis ist die TaHoma Box, die über ein LAN-Kabel mit dem vorhandenen Router verbunden wird. Ob Rollläden, Jalousien, Beleuchtungen oder Gefahrenmelder – die digitale Vernetzung der Haustechnik steigert den Wohnkomfort, senkt Energiekosten und erhöht die Sicherheit. Dank io-Technologie geben die angeschlossenen Produkte jederzeit Rückmeldung über die Ausführung der Fahrbefehle und ihren aktuellen Status. Die sichere Verschlüsselung der Informationen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Somfy verwendet verschlüsselte https-Verbindungen, wie sie auch im Online-Banking üblich sind. Zusätzlich wird für jede io-Funkinstallation ein individueller Sicherheitsschlüssel vergeben. Regelmäßig durchgeführte Softwareupdates halten das System auf dem aktuellsten und sichersten Stand. Sebastian Schreiber, Gründer und Geschäftsführer von SySS, zieht als Ergebnis einer durchgeführten, großangelegten Hackersimulation sein Fazit: Somfy kümmere sich „in besonderem Maße“ um die Sicherheit seines Systems. Eine irgendwie geartete Manipulation der Daten sei nicht möglich gewesen.

Quelle: Somfy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.