Im Smart Home wehrt sich das Haus gegen Einbrecher

27. Oktober 2016, 16:09
Einbrecher vor beleuchtetem Smart Home

Smart-Home-Lösungen schrecken mit heller Beleuchtung oder lauter Musik Einbrecher ab. © Loxone

Mit dem Smart Home gibt es mehrere Möglichkeiten, das eigene Heim zu sichern, etwa durch Anwesenheitssimulation, Raumüberwachung sowie per Meldung verdächtiger Aktivitäten auf das Handy. Oder einfach, indem es das Haus hell erleuchtet, die Musik voll aufdreht und die solchermaßen ins Rampenlicht gezerrten Einbrecher damit in die Flucht schlägt. Die Smart Home-Lösung vom österreichischen Herstellern Loxone übernimmt all die Funktionen für den Einbruchschutz 2.0.

So schaltet das Haus in die Anwesenheitssimulation, sobald die Bewohner es verlassen. Das Haus lässt Beleuchtung und Jalousien wie bei Anwesenheit reagieren. „Das ist einer der wichtigsten Abwehrmechanismen, die im intelligenten Zuhause einfach realisierbar ist. Auch wenn die Bewohner unterwegs sind, simuliert das Haus deren Anwesenheit. Unserer Erfahrung nach – und das bestätigen auch Präventionsspezialisten der Polizei – suchen Einbrecher sich daraufhin lieber ein anderes Ziel“, erklärt Martin Öller, Geschäftsführer von Loxone.

Die Smart Home-Lösung bietet für ihre Bewohner noch mehr. Fenster und Türen sowie der Außen- und der Innenbereich werden mithilfe von Sensoren überwacht. Sollte sich jemand unerlaubt Zutritt verschaffen, wehrt sich das Haus mit einer Vielzahl an Alarmen. So informiert es die Bewohner mit einer Nachricht aufs Handy über den Einbruchversuch. Auf Wunsch ruft es selbstständig eine hinterlegte Notfallnummer an und gibt eine Warnung aus. Um den unerwünschten Besucher direkt zu verscheuchen, öffnen sich zusätzlich die Jalousien. Gleichzeitig wird Musik auf voller Lautstärke abgespielt und Außen- und Innenbeleuchtung blinken, um auf das Haus und den Einbruchsversuch aufmerksam zu machen. Loxone nennt diesen Alarm „Rock my home“.

Alarmfunktionalität im Smart Home inklusive
Für diese Alarmfunktionen ist keine separate Alarmanlage notwendig. Das zentrale Element im Loxone Smart Home ist der Miniserver. Bei ihm laufen alle Informationen der bestehenden Komponenten wie Bewegungsmelder, Tür- und Fensterkontakte, Music Server System, Beleuchtung und Beschattung bei Abwesenheit zusammen. Dies ermöglicht eine Überwachung im ganzen Haus. Darüber hinaus gibt es hier noch weitere Sicherheitsfunktionen, die Schutz vor Sturm, Feuer und Wasser bieten und das Zuhause schützen sollen. Sensoren erkennen Gefahr durch Wasser, Feuer oder Sturm. Das Smart Home alarmiert sofort mit Benachrichtigung durch Sprachausgabe und Anruf und öffnet etwa im Brandfall die Jalousien als Fluchtwege automatisch.

Schutz vor Hackern
Doch was, wenn die Technik des Smart Homes selber Ziel von Computer-Einbrechern, von Hackern, wird? Hier verfügt das System über verschiedene Sicherheitsmechanismen, angefangen von verschlüsselten Passwörtern bis hin zu einer eigenen Firewall zum Schutz von Netzwerkattacken. Die Kundendaten verbleiben dabei auf dem Server im Haus. Dadurch bietet das Loxone Smart Home im Gegensatz zu Cloud-basierten Lösungen keine zentralen Angriffspunkte. Der Kunde kann durch die Wahl eines individuellen, sicheren Passworts für den Server selber einen wichtigen Beitrag zum Schutz seines Heimes leisten. Bisher ist kein einziger Fall eines Hacks bei einem Loxone Smart Home bekannt.

Quelle: Loxone

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