RWE zeigt Energiekonzepte für Smart Cities

15. April 2014, 18:10
Andreas Klapdor und Beate Kewitsch vor dem RWE Zukunftshaus

Projektleiter Andreas Klapdor und Beate Kewitsch vor dem RWE Zukunftshaus. © RWE Effizienz

Die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Energie, die bessere Nutzung der Potenziale von Wind- und Solarstrom, grüne Elektromobilität und intelligente Haussteuerung – für RWE Effizienz sind zukunftsfähige Smart Cities vernetzt, klimaneutral, energieeffizient. Als Partner der Bottroper Innovation City Management zeigt das Unternehmen zur Hannover Messe am Modell des Zukunftshauses, wie Bestandsimmobilien in nachhaltige Energiekonzepte für urbane Ballungszentren einbezogen werden können.

Im Rahmen des Bottroper Modellprojekts wurde ein Altbau aus den 60er Jahren unter Federführung von RWE Effizienz in ein Plus-Energie-Haus umgewandelt. Das Gebäude war entkernt worden und wurde anschließend durch eine ganze Reihe von Maßnahmen fit für die Zukunft gemacht: Keller, Außenwände und Dach wurden gedämmt, dreifach verglaste Fenster eingebaut und die Elektroinstallation wurde neu verlegt. Das Haus verfügt heute über reichlich Tageslichteinfall sowie eine kontrollierte Be- und Entlüftung. Solarstrom vom Dach wird für den Eigengebrauch im Keller in einem RWE Storage vario (Lithium-Ionen-Batterie) gespeichert, und eine Sole-Wasser-Wärmepumpe heizt das Haus im Winter und kühlt es im Sommer. Strom, Wärme und Licht sind über die moderne Haustechniksteuerung RWE SmartHome miteinander vernetzt: Thermostate, Bewegungsmelder sowie Tür- und Fenstersensoren sorgen dafür, dass keine Kilowattstunde verschwendet wird; auch die Steckdosen, Lichtquellen, Rollläden, Dachfenster und die Heizung sind vernetzt. An der RWE eBox an der Hausfront können die Eigentümer ihr Elektroauto zügig betanken. Ziel ist es, den Energiebedarf des Gebäudes um 90 Prozent zu senken.

Viele Wege führen zu mehr Effizienz
„Mit dem RWE Zukunftshaus demonstrieren wir, wie man Bestandsgebäude sinnvoll sanieren und dabei den Wohnkomfort durch clevere Technik erhöhen kann. Das Potenzial ist enorm, denn Altbauten verbrauchen oft sehr viel Energie“, sagt  Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz.

Eine für ihn wichtige Erkenntnis aus dem Projekt: Je geringer der Heizwärmebedarf, desto attraktiver sind strombasierte Heizsysteme. Dazu zählen insbesondere Wärmepumpen in Kombination mit einem Solarstromspeicher wie im RWE Zukunftshaus.

Intelligentes Energiemanagement
Für RWE Effizienz liegt kein Widerspruch darin, als Energieanbieter Kunden beim Energiesparen zu unterstützen: „Wir sind auf neue Geschäftsmodelle und Produkte ausgerichtet, die den heutigen Kundenerwartungen und der Wettbewerbssituation gerecht werden“, erklärt Geschäftsführer Dr. Norbert Verweyen. „Das vernetzte Haus wird im gehobenen Wohnungsbau in zehn Jahren Standard sein – und smartes Wohnen ist eine Voraussetzung für die Umsetzung des übergreifenden Modells einer Smart City. Energieversorgung und Informationstechnologie verschmelzen miteinander, wodurch erneuerbare Energien effizienter genutzt und CO2-Emissionen sowohl im Gebäudebereich als auch in der Mobilität gesenkt werden können. Wir sehen unsere Aufgabe daher im intelligenten, auf den Verbraucher individuell zugeschnittenen und zunehmend auch dezentralisierten Energiemanagement, das die Energiewende voranbringt, dem Kunden Mehrwert bietet und Städte klimafreundlich macht.“ Quelle: RWE Effizienz

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